II. Gingiva / B. Mikroskopische Merkmale / 1. Gingivales Epithel

b. Orales Sulkusepithel



b. Orales Sulkusepithel

Es ist das mehrschichtige, schuppenartige, nichtkeratinisierte oder parakeratinisierte Epithel, das in das orale Gingivaepithel übergeht und die Wand des Sulkus auskleidet (Abb. 1 and Abb. 9). Apikal überlappt es die koronale Begrenzung des Saumepithels und verringert dadurch die Gefahr einer Epithelulzeration in dieser Region. Dieses Epithel teilt viele Merkmale des oralen Gingivaepithels (Abb. 10) wie z.B. guter Widerstand gegen mechanische Kräfte und relative Undurchlässigkeit für Flüssigkeit und Zellen.

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Abb. 18: Insgesamt ähnelt die Struktur des oralen Sulkusepithels der des oralen Gingivaepithels mit Ausnahme der obersten Schicht, die schwächer als im oralen Gingivaepithel keratinisiert ist. Diesen unvollständigen Keratinisationstyp bezeichnet man als Parakeratinisation. CT, gingivales Bindegewebe; GS, gingivaler Sulkus; PKE, parakeratinisierte Epithelschicht


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Abb. 19: Hier handelt es sich um eine stärkere Vergrößerung der Abb. 18. Beachten Sie das Vorhandensein von unvollständig keratinisierten Epithelzellen (PKC) mit noch vorhandenen Kernen in der parakeratinisierten obersten Schicht. Beachten Sie auch die dicht verschlossenen Interzellularräume (ICS), die zu der geringen Permeabilität des oralen Sulkusepithels beitragen. GS, gingivaler Sulkus

 




University of
    Pennsylvania

University of Pennsylvania, Temple University, The Ohio State University und University of Pittsburgh

Erstellt: 05/08/1999  Letzte Änderung:
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Autor: Max A. Listgarten
Online-Betreuer: James Deschner

(Übersetzung: James Deschner, The Ohio State University)
(Technische Realisation: Center for Dental Informatics: Heiko Spallek)

Temple University